Sumo-Kreuzheben

Auch bekannt als Sumo-Kreuzheben mit Langhantel, Kreuzheben mit breitem Stand, Sumo Deadlifts.

Was ist Sumo-Kreuzheben?

Sumo-Kreuzheben ist eine Variante des Kreuzhebens mit Langhantel, bei der du breit und mit nach außen gedrehten Füßen stehst und die Stange zwischen den Beinen greifst. Hüfte und Knie strecken sich gemeinsam, um die Stange vom Boden zu heben. Dabei arbeiten Gesäß, hintere Oberschenkel, Quadrizeps und Adduktoren, während Rumpf und Griff die Last halten.

Anatomische Illustration eines Mannes von vorn beim Sumo-Kreuzheben mit Langhantel und breitem Stand. Gesäß sowie Innen- und Rückseite der Oberschenkel sind hervorgehoben.

Wie macht man Sumo-Kreuzheben richtig?

Ausgangsposition

  1. Stell dich so hin, dass die Stange über der Mitte deiner Füße liegt. Wähle einen breiten Stand, den du bequem halten kannst, und richte Fußspitzen und Knie in dieselbe Richtung aus.
  2. Beuge Hüfte und Knie, greif die Stange mit gestreckten Armen zwischen den Beinen, spann den Rumpf an und zieh die Stange straff, ohne sie schon anzuheben.

Ausführung

  1. Drück den Boden weg und streck Knie und Hüfte gemeinsam. Halte die Stange dabei nah am Körper und lass jedes Knie seinen Fußspitzen folgen.
  2. Stell dich vollständig auf, ohne dich nach hinten zu lehnen oder die Ellenbogen zu beugen.
  3. Schieb zum Absenken die Hüfte nach hinten und beuge die Knie, sobald die Stange an ihnen vorbeigekommen ist. Lass sie vor der nächsten Wiederholung auf dem Boden zur Ruhe kommen.

Häufige Fehler

  • Einen übertrieben breiten Stand erzwingen

    Breiter ist nicht automatisch besser. Wähle den breitesten Stand, in dem deine Knie noch den Füßen folgen und du die Stange bequem greifen kannst.

  • Die Knie nach innen fallen lassen

    Füße und Knie zeigen dann nicht mehr in dieselbe Richtung und die Startposition wird instabil. Stell dich enger oder reduziere das Gewicht, bis du die Ausrichtung halten kannst.

  • Die Stange ruckartig anreißen

    Ein plötzlicher Zug verändert die Startposition, bevor die Scheiben den Boden verlassen. Spann dich zuerst an und zieh das Spiel aus der Stange.

Wo die Übung ins Training passt

Nutze es als wichtigste Zugübung vom Boden in einer Einheit oder als breitbeinige Alternative zum normalen Kreuzheben.

Halte Standbreite und Fußwinkel gleich, wenn du Technik und protokolliertes Gewicht vergleichst.

Trainierte Muskeln

Vorderseite
Vorderseite — Vereinfachte Oberflächenansicht. Manche Muskeln sind nur teilweise oder nicht dargestellt.
Rückseite
Rückseite — Vereinfachte Oberflächenansicht. Manche Muskeln sind nur teilweise oder nicht dargestellt.

Primär

Sekundär

Vereinfachte Oberflächenansicht. Manche Muskeln sind nur teilweise oder nicht dargestellt.

Hüfte und Knie strecken sich gemeinsam, während Rumpf und Griff die Kraft auf die Stange übertragen. Die Liste behauptet keine allgemeingültige Rangfolge der Hüft- und Oberschenkelmuskeln.

Varianten

  • Anatomische Illustration einer barfüßigen männlichen Figur beim konventionellen Kreuzheben mit der Langhantel, zweimal nebeneinander vor Weiß gezeichnet. Links befindet er sich am Start: Hüfte nach hinten, Knie gebeugt, Oberkörper nach vorn geneigt über einer beladenen Langhantel im doppelten Obergriff mit beiden Handflächen zu ihm gerichtet, Arme gestreckt und Hände knapp außerhalb der Knie. Gesäß und Rückseite beider Oberschenkel sind rot schattiert. Rechts steht er aufrecht im Lockout, von hinten gesehen, die Stange in Armlänge vor den Oberschenkeln gehalten; die Schattierung liegt auf dem Gesäß, der Rückseite beider Oberschenkel und den Waden, mit einem schwachen Schimmer über dem oberen Rücken und der hinteren Schulterpartie. Der untere Rücken ist in keinem der beiden Bilder schattiert, und die Vorderseiten der Oberschenkel sind nicht zu sehen.
    KreuzhebenWird mit engerem Stand und den Händen außerhalb der Beine ausgeführt.
  • Zwei Bilder derselben anatomischen Figur, einer Frau, beim Rumänischen Kreuzheben mit der Langhantel, seitlich vor weißem Hintergrund gezeigt. Links: der untere Umkehrpunkt der Wiederholung, Hüfte nach hinten geschoben, Oberkörper nahezu waagerecht, Knie deutlich gebeugt statt durchgestreckt, Arme hängen gerade mit der Stange auf etwa Kniehöhe knapp vor dem Schienbein. Rechts: die Endposition, aufrecht und hochgestreckt stehend, die Stange an den Hüften gehalten. Die Langhantel trägt auf jeder Seite eine Scheibe. Auf beiden Bildern rot markiert sind das Gesäß und die Hamstrings an der Rückseite des Oberschenkels, wobei die Färbung in die Wade übergeht; im stehenden Bild sind zusätzlich die Vorderseiten der Oberschenkel und die Unterarme eingefärbt. Der untere Rücken bleibt in beiden Bildern uneingefärbt.
    Rumänisches KreuzhebenBeginnt im Stehen und betont eine kontrollierte Hüftbeuge, statt jede Wiederholung vom Boden zu starten.
  • Sumo Deadlift High PullFügt nach der Hüftstreckung eine aufrechte Zugbewegung hinzu und ist eine andere Übung als das hier erklärte Kreuzheben mit gestreckten Armen.

Passende Tools

Häufig gestellte Fragen

Welche Muskeln trainiert Sumo-Kreuzheben?

Es trainiert Gesäß, hintere Oberschenkel, Quadrizeps und Adduktoren, während Rückenstrecker und Griffmuskeln Rumpf und Stange halten.

Wie breit sollte man beim Sumo-Kreuzheben stehen?

Wähle einen breiten Stand, in dem die Knie den Fußspitzen folgen und du die Stange zwischen den Beinen greifen kannst, ohne die Hüfte in eine erzwungene Position zu bringen. Die beste Breite ist individuell.

Sollten die Knie nach außen zeigen?

Sie sollten während der gesamten Zugbewegung in dieselbe Richtung wie die Fußspitzen zeigen, statt nach innen zu fallen.

Was ist der Unterschied zwischen Sumo-Kreuzheben und normalem Kreuzheben?

Beim Sumo-Kreuzheben stehst du breiter, drehst die Füße nach außen und greifst zwischen den Beinen. Beim normalen Kreuzheben stehst du enger und greifst außerhalb der Beine.

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